über Mich

Mein auch nicht immer ganz einfacher Weg im Leben, hat mich schließlich dahin geführt, wo ich mich heute bewege. Ich hab mehr und mehr, nach und nach, "Meines" gefunden. Doch auch mein Weg ist noch nicht zu Ende, vieles gibt es zu Lernen, um mehr und mehr, im Sinne Foucaults für mich Selbst Sorge zu tragen. Eines der wichtigsten Methoden ist mir dabei Gendlin`s Focusing geworden.

Nach einer Kindheit, die für mich heute noch viele Fragen offen lässt, mich emotionale Vernachlässigung spüren lies,

mich Suchtstrukturen, viel elterlichen Streit und Trennungen erleben lies, fehlte mir lange Zeit so etwas wie ein innerer Kompass. Ich denke, da wird schon ein wenig klar warum ich mich nun schon so lange mit dem Thema "Entwicklungstrauma" auseinandergesetzt habe.

 

Nach langem Hin und Her begann ich eine Ausbildung im Musikalienhandel. Nach der Einberufung zur Bundeswehr, bemerkte ich, das stimmt nicht für mich und ich leistete schließlich Zivildienst.

Ich versuchte mich in vielen Heil- und Übungswegen (Yoga, Tai-Ci, Chi-Gong, Kung Fu, Shiatzu, TCM, Homöopathie) landete dann mehr und mehr bei der Psychologie , Philosophie und Psychotherapie und endteckte dann meinen Kompass, das Focusing.

 

Ich bin seit 1994 Heilpraktiker. Meine ersten Praxisversuche startete ich 1998 in München, seit ca 2007 begleite ich Menschen ausschließlich psychotherapeutisch (wobei die Trennung von Körper, Geist und Psyche für mich schon immer etwas Konstruiertes hatte)

Seit ca. 1987 beschäftigt mich das Thema "Mensch mit Demenz", was zu meinem ganz eigenen Ansatz dem "Prätherapeutischen Focusing" (PTF) führte, welchen ich seit ca. 2012 lehre. Auch hier zeigt sich schon stark das Thema "Kontakt", welches für mich persönlich und auch bezüglich meines Ansatzes der Begleitung von Menschen mit Traumaerfahrung eine große Rolle spielt, In-Kontakt- sein mit mir selbst, mit Mitmenschen, mit der Umwelt.

 

Seit ca. 2005 begleite ich in meiner Praxis viele Menschen, die sehr sehr oft mit einem Trauma, frühen seelischen Verletzungen, und Bindungsstörung kämpfen.

Seit 2009 darf ich mich "Gesprächs-u. Focusingtherapeut" (igf) nennen.

 

2010 zog es mich dann nach vielen schönen Jahren in München ganz in die Nähe von Berlin, wo ich nun lebe ind die Ausbildungen am "Institut für Gesprächs- u. Focusingtherapie“ (igf) leite, und in eigener Praxis tätig bin.

Ab 2018 wird es dann, neben Gruppenangeboten für Menschen mit Tauma, am igf die von mir konzipierte auch hier vorgestellte Weiterbildung "Focusingorientierte, integrale Traumatherapie"(FITT) geben.

Ich bin seit 2009 verheiratet und habe einen Sohn.

 

Dank und Empfehlungen

Viele Menschen , vor allem Klienten, Seminar-und Ausbildungsteilnehmer lehren mich viel, machen mein Leben noch bunter und reicher.

Hier möchte ich noch ein paar besondere Menschen erwähnen, von denen ich viel lernen durfte oder auch immer noch oder immer wieder lerne, und dafür sehr dankbar bin und die ich auch gerne jederzeit empfehle!

 

Dr. Rainer Eggebrecht,  Begründer des IGF, bei ihm hab ich die IGF Ausbildung absolviert, bin zertifiziert worden, war an seiner Seite als Tutor tätig. Er war (und ist) für mich (und meine Ideen) stets ein hilfreicher, Raum gebender Lehrer, Kollege, Supervisor und Mentor. Meine ersten so hilfreichen Erfahrungen in Paartherapie machte ich auch bei ihm und viele inspirierende, humorvolle Gespräche haben mich immer wieder sehr bereichert.

 

Peter Helmer, mein Ausbilder am igf in der Grundausbildungs-Phase und damals mir ein wichtiger, hilfreicher, empathisch-wertschätzender Therapeut

 

Matthias Angelstorf, hat mich (und meine Frau) als Paartherapeut begleitet, war mir Supervisor und hat mich viel über die Wirkung von Empathie und bindungsorientierte Begleitung gelehrt

 

Kurt Gahleitner, hat mit als Supervisor /Therapeut Gestaltarbeit näher gebracht, mich humorvoll und sehr zugewandt, manchmal auch empathisch herausfordernd begleitet.

 

Gabriele Blankertz hat mich empathisch durch ein Gestalt-Jahrestraining begleitet. Die Spiegelungen der Gruppe und das Erleben mehr und mehr tiefer in Kontakt zu sein, ob, wann und wie ich Kontakt mache oder vermeide, waren mir außerordentlich hilfreich.

 

Dami Charf, hat mich mit ihrer authentisch, liebevoll- kompetenten Art viel bezüglich der Begleitung von Menschen mit Entwicklungstrauma, mir viel über meine eigene Regulation, den Umgang mit meinen eigenen Verwundungen gelehrt.

 

Claus Christian Schroeder, der mein Denken, meine Art des Denkens, immer wieder inspirierte, v.a. auch seine Vorlesungen zur Intersubjektivität und J.P. Sartre haben mich vieles was meine Profession und diese Gesellschaft angeht sehr kritisch sehen lassen, mir jedoch auch immer wieder meine Freiheit bewusst gemacht.